Tagesimpuls vom 17.04.2020

Keine bleibende Stadt

Hey, hallo. Hier ist Rukiye. Heute wieder ein kurzer Impuls. Diesmal zu einer Stelle aus dem Hebräerbrief.

Im 13. Kapitel lesen wir:

„Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. So laßt uns nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen! Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Manche Menschen leben inmitten von Kriegen oder sind in Sorge um ihre Heimat, die Menschen und Gemeinschaften die sie haben. Wir sehen, dass böse Dinge geschehen, die wir uns nie hätten vorstellen können. Völker stellen sich gegen Völker. Nachbarn erheben sich über andere und man sieht sich im Konflikt mit Menschen, die sich eigentlich mögen. Die Grundfesten der Erde werden erschüttert. Wir werden erinnert, dass keine Nation ewig bestand hat.

Manchmal kommen die Sorgen näher an unser unmittelbares Umfeld. Im Arbeitsleben könnten wir unseren Job verlieren oder versetzt werden. Eine Krankheit könnte die eigenen Möglichkeiten verändern. Auch der Eintritt in den Ruhestand ist nicht immer leicht zu verkraften. Kein Arbeitsplatz bleibt einem für immer.

Oder schauen wir in unsere kirchlichen Gemeinschaften. Da gibt es Konflikte, die sich nicht lösen lassen und man geht neuer Wege. Gemeinschaften lösen sich auf. Beziehungen verändern sich. Auch Kirchengemeinden können kommen und können gehen.

Das Schwierigste sind die Veränderungen innerhalb unserer eigenen Familie. Wir verlieren Menschen die wir lieben, weil sie sterben, weil man sich scheiden lässt oder sich voneinander entfernt. Familienmitglieder ziehen aus. Kinder werden erwachsen und verlassen das Nest – eine gute Sache, aber dennoch emotional nicht immer leicht zu verkraften. Auch unsere Familien bleiben nicht für immer.

All diese Veränderungen. Woran können wir uns halten, wenn alles sich ständig ändert?

Gott sagt im Hebräerbief: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“. An einer anderen Stelle im Buch Jesaja sagt er: „Bis in euer Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu eurem Ergrauen will ich euch tragen. Ich habe es getan, und ich will auch fernerhin euch heben, tragen und erretten.“

Jesus ist der Eine, an dem wir uns festhalten können. Er ändert sich nicht. Er ist immer noch der gleiche Erlöser, der sein Leben für uns am Kreuz niederlegte, der gleiche Herr, der sein Leben wieder aufnahm und danach am dritten Tag von den Toten auferstand.

Keiner unserer Verluste kommt für ihn überraschend.  Er wird uns durch sie alle tragen.

Ich bete: 

Gott der Ewigkeit, Herr der bleibenden Stadt Gottes, hilf mir, dir mit ganzem Herzen zu vertrauen. Hilf mir, in allem was ich brauche, auf dich zu schauen. Amen!

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