Luthers Rose

Am 8. Juli 1530 schrieb Martin Luther an Lazarus Spengler in Nürnberg (WA Br 5, Nr. 1628, S.445) die folgenden Zeilen mit der er die Symbolik seines Werkzeichens erklärt:

„Gnad und Friede in Christo! Ehrbar, günstiger, lieber Herr und Freund! Weil Ihr begehrt zu wissen, ob mein Petschaft recht troffen sei, will ich Euch mein erste Gedanken anzeigen zu guter Gesellschaft, die ich auf mein Petschaft wollt fassen, als in ein Werkzeichen meiner Theologie.

Das erst soll ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbs Erinnerung gäbe, daß der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet. Denn so man von Herzen gläubt, wird man gerecht. Ob’s nu wohl ein schwarz Kreuz ist, mortificieret und soll auch wehe tun, noch läßt es das Herz in seiner Farbe, verderbt der Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern behält lebendig. Iustus enim fide vivet, sed fide crucifixi. Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt und kurz in eine weiße fröhliche Rosen setzt, nicht wie die Welt Fried und Freude gibt, darumb soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarbenen Felde, daß solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlischen Freude zukünftig, ist wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld ein gulden Ring, daß solch Seligkeit im Himmel ewig währet und sein Gnade hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold, daß höhest, köstlichst Erz ist. Christus unser lieber Herr sei mit Eurem Geist bis in jenes Leben, Amen. Ex eremo Grubok.“

Weltgebetstag der Frauen 2020

Weltgebetstag der Frauen 2020

Herzliche Einladung!

Am 06. März 2020 feiern wir in aller Welt den Weltgebetstag der Frauen aus Simbabwe

Steh auf und geh!

In Spandau laden die evangelischen Gemeinden Nathan Söderblom, Melanchthon und Weinberg zusammen mit der katholischen St. Wilhelm Gemeinde am Freitag, den 6. März 2020 um 18 Uhr zum Länderinformationsabend und um 18:30 Uhr zum Gottesdienst in die St. Wilhelmkirche in die Weißenburger Str. 9, 13595 Berlin ein. Im Anschluß gibt es ein simbabwisches Buffet.

Weitere Informationen auf weltgebetstag.de

Bildtitel „Rise! Take Your Mat and Walk” (Bild: Nonhlanhla Mathe)

Matthäus 4, 1-11

Matthäus 4, 1-11

Jesu Versuchung läßt uns schlecht aussehen. Bis sie uns gut aussehen lässt.

Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, daß diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!« Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt«. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!« Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest! Da spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!« Da verließ ihn der Teufel; und siehe, Engel traten hinzu und dienten ihm.

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